Anbaubedingungen Erbsen Saatgut ungebeizt
Für den Anbau von Erbsen sind sonnige und offene Plätze am besten geeignet. Der Boden sollte fein und krümelig sein. Außerdem sind Erbsen Rankpflanzen und benötigen eine Rankhilfe.
Je nach Sorte ist die Aussaatzeit für Erbsen März bis Juni. Schalerbsen sind meist etwas früher aussaatbereit als Mark- und Zuckererbsen.
Das ungebeizte Saatgut der Zuckererbsen Delikata kann beispielsweise am März ausgesät werden und ist früh pflückreif.
Erbsen sind Stickstoffsammler. Sie brauchen keinerlei Stickstoffdünger, sind sehr genügsam und haben auch einen positiven Einfluss auf benachbarte Pflanzen sowie Nachkulturen.
Beachten sollte man, dass Erbsen eine Anbaupause von drei bis fünf Jahren erfordern. Auf diese Weise kann man Schädlinge und Krankheiten verhindern.
Verwendung
Unterschiedliche Erbsenarten haben unterschiedliche Stärken. Die Zuckererbse Norli zum Beispiel ist für den Frischmarkt oder zum Einfrieren ideal. Im Allgemeinen sind Zuckererbse sehr lecker und zart.
Die Markerbse Maxigolt ist ein Allround-Talent, das sich für den sofortigen Verzehr, das Einfrieren oder den Frischmarkt eignet. Die meisten Markerbsen-Sorten schmecken am besten beim baldigen Verzehr nach der Ernte und sind somit für den Frischmarkt ideal.
Schalerbsen sind gute Erbsen für die Lagerung.
Erbsen sind sehr gesund, und können gut für den Stoffwechsel, die Darmgesundheit und das Immunsystem sein. Sie enthalten viele Vitamine und Proteine. Gerade wegen des hohen Eiweißgehalts sind Erbsen wichtig für einen vegetarischen Ernährungsplan.